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HDR-Fotografie

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Wenn es um die Darstellung von komplexen Situationen und Räumlichkeiten geht und die Technik der Kunstlicht/Blitz-Technik an ihre Grenzen gestoßen oder bei dem Motiv nicht möglich ist, dann kommt die HDR-Fotografie zum Einsatz.

Wir stehen auf Dynamik! Und zwar auf High-Dynamic-Range. Erstmalig nutzen wir diese spezielle Fototechnik für besondere Produktfotografie-Projekte OnLocation.

In Fotoportalen oder Foren hat sie bestimmt schon jeder gesehen: die sogenannten HDR-Fotos, jene Bilder mit magisch leuchtenden und unglaublich eindrucksvollen Farben. Manche dieser Fotos erinnern sogar an impressionistische Gemälde. Doch was sie ausmachen ist nicht allein die Farbe, sondern ihre ungewohnte Detailfülle - sowohl in den hellsten Flächen als auch in den tiefsten Schatten. Möglich ist das, weil das Ausgangsmaterial der Bilder einen erhöhten Kontrastumfang (englisch High Dynamic Range, HDR) im Vergleich zu normalen Fotografien besitzt.

Digitalkameras können gerade einmal einen Kontrast von ca. 1000:1 (Verhältnis zwischen kleinstem und größtem Helligkeitswert der Darstellung) ablichten, eine reale Tageslichtszene misst allerdings schon einen Kontrast von 100.000:1. Deshalb sind dunkle Teile auf Fotos normalerweise in einer schwarzen Fläche verschwunden und von der Sonne bestrahlte Flächen in Weiß ohne Zeichnung überstrahlt. Technisch ist es heutzutage noch nicht möglich mit einer Kamera eine solche Fülle an Informationen mit einem Foto darzustellen.

Der Trick: Mehrere Fotos vom gleichen Motiv

Für ein wirklichkeitsgetreues Abbild einer Szenerie, muss man sich eines Tricks bedienen. Mit einer Belichtungsreihe, bei der vom gleichen Motiv bewusst überbelichtete, normal belichtete als auch unterbelichtete Aufnahmen erstellt werden. Damit werden sowohl die Zeichnungen in den Glanzlichtern als auch Details in den Schatten festgehalten. Mit diesen verschiedenen Aufnahmen einer Belichtungsreihe und spezieller Software lässt sich so ein HDR – Foto mit extrem hohem Kontrastumfang und sehr feinen Farbnuancen erstellen..
Dabei taucht ein weiteres Problem auf: Noch ist kein Bildschirme in der Lage ein solches HDR-Bild darzustellen. Der Monitor reduziert den Kontrastumfang (im Rahmen seiner Möglichkeiten) automatisch, um das Foto überhaupt abzubilden. Der gleiche Effekt tritt beim drucken auf, da auch ein Drucker nicht mit so einem Kontrastumfang gesegnet ist.

Um dennoch auf solchen sogenannten Low-Dynamic-Range-Medien (LDR-Medien) den Detailreichtum einer HDR-Aufnahme zu betrachten ist, bedient man sich eines weiteren Bearbeitungsschrittes. Durch eine Dynamikkompression (engl. Tonemapping) wird der Kontrastumfang des Bildes kontrolliert reduziert. Mit dieser Methode entsteht eine darstellbare Datei. Leider geschieht dies nicht ohne Verluste. Es muss hierbei entschieden werden, was auf der Aufnahme wichtig ist oder was entfallen kann, dazu bedient man sich verschiedener Parameter in der entsprechenden Software.
Deshalb sind die meisten Ihnen bekannten HDR-Bilder, die Sie bislang gesehen haben im eigentlichen Sinne gar keine HDR-Bilder, sondern LDR-Fotos nach einem Tonemapping.

BLENDE32 nutzt diese Technik seit neuestem, um Objekte mit großer räumlicher Tiefenstaffelung natürlich abzulichten.
So ist bei unseren Arbeiten im Maschinenbaubereich oft ein Problem, dass die zu fotografierenden Maschinen außer der Maschinenoberfläche noch sehr tief nach innen gebaut sind und z.B. durch Öffnungen oder Fenster Details zeigen, die, wenn Sie nicht zusätzlich ausgeleuchtet sind, auf herkömmlichen Aufnahmen nicht mehr zu erkennen sind.
Entweder die Maschinen als Ganzes ist perfekt belichtet oder es wird auf die tiefer liegenden Sektionen belichtet, wobei die Gesamtansicht dann überbelichtet wäre.
Die Grundbeleuchtung in den Werkhallen ist in der Regel ausreichend für eine normale Aufnahme. Um der vorbeschriebenen Problematik entgegenzuwirken, müsste aber dennoch eine Beleuchtungsanlage aufgebaut werden, die jedes Detail entsprechend ausleuchtet. Die Schwierigkeit hierbei ist allerdings, dass auf den meist metallischen und/oder glatten Flächen der Anlagen Reflexionen entstehen.
Dies macht den Einsatz einer Blitzanlage sehr kompliziert und aufwendig.

Hier tritt nun die HDR-Technik in Aktion. Nachdem wir nun mehrere Fotoproduktionen damit erfolgreich bestritten haben, ist dies eine Technik auf der BLENDE32 auch in Zukunft weiter aufbauen wird.

 

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Webseite relauncht. Nach unserem Umzug erstrahlen wir nicht nur mit neuem Namen und neuem Büro, sondern nun auch in neuem Look. Unsere Internetagentur HzweiA aus Minden begleitete den Relaunch.

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Unsere Bilder lernen Laufen! Ob Imagefilm, Messefilm, TV- oder Kinospot: BLENDE32 produziert jetzt auch Filme. Damit kommen wir dem Wunsch vieler Kunden entgegen.

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